Fishbowl (2014)

Fishbowl

„Jeder lebt und bewegt sich in dem selbst erschaffenen Konstrukt seiner eigenen Wirklichkeit, orientiert an der Frage: „Was ist für mich der Sinn des Lebens?“. Diese Frage beantworten wir uns alle unterschiedlich und darauf aufbauend gestalten wir auch unsere Realitäten. Was ist mir am wichtigsten im Leben? Schule? Freunde? Gesundheit? Familie? Geld? Selbstverwirklichung?“

In der Arbeit „Fishbowl“ wollte ich mit jungen Frauen unsere Gesellschaft kritisch betrachten – quasi aus den Tiefen des Wassers heraus. Mit acht jungen Frauen im Alter von 18-28 Jahren habe ich mich mit der Frage über den Sinn des Lebens beschäftigt. Sie haben ihr eigene Texten und Biografien verwendet und daraus ein Stück mit Performance und Tanzelementen entwickelt. Der rote Faden des Stückes bestand aus der Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Sterben: Wofür lohnt es sich zu sterben und wofür zu leben? Aufgeführt wurde Fishbowl im Hans Otto Theater Potsdam.

In diesem Projekt wurden auch Videos, die ich im laufenden Prozess produziert habe, in die Inszenierung eingebaut. Über diese weitere Ebene erzählten die Teilnehmerinnen über ihre Erfahrung in diesem Theaterprojekt, ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen zum Prozess.

fishbowl